Die Natur stärker im Alltag integrieren – das ist das Ziel des Tiroler Oberflächenherstellers Organoid. Echte Pflanzenbestandteile werden zu einzigartigen Mustern verarbeitet und bringen Berg- und Blumenwiesen in den Innenraum – visuell, haptisch und auch olfaktorisch.


Farbe, Putz und Tapete gelten als Klassiker der Innenraumgestaltung. Ob ein ganzer Raum, eine Wand oder eine einzelne Paneele: Sie schaffen Atmosphäre und bieten zugleich eine Möglichkeit, Wohn- und Arbeitsräumen eine eigene Handschrift zu verleihen – jenseits rein funktionaler Einrichtung.
Nicht nur für die Augen
Einen erweiterten Ansatz verfolgen sogenannte Naturoberflächen. Statt gedruckter Muster oder homogener Farbflächen kommen hier Bestandteile echter Pflanzen zum Einsatz: Blüten, Gräser, Blätter oder Fasern werden in Trägermaterialien eingebettet. Das Ergebnis sind lebendige Strukturen mit spürbarer Haptik und subtilem Duft. Im Unterschied zu herkömmlichen Tapeten entsteht kein wiederholbares Motiv, sondern eine Oberfläche mit einzigartigen Unregelmässigkeiten – näher an natürlichen Vorbildern als an industriell erzeugten Mustern.
Ein Unternehmen, das diese Entwicklung vorantreibt, ist Organoid. Die Idee entstand aus dem Wunsch heraus, Naturerfahrungen stärker in den Alltag zu integrieren. Inspiriert von alpinen Landschaften und regionalen Rohstoffen entwickelte das Tiroler Unternehmen Verfahren, um Pflanzenmaterialien dauerhaft in dünnen Schichten zu fixieren. Dabei verbindet die Produktion handwerkliche Arbeit mit technischen Prozessen und setzt auf nachwachsende Ressourcen.




Der komplette Beitrag ist in der Ausgabe 2/26 vom Magazin HÄUSER MODERNISIEREN zu lesen.
Text: Fiona Scotoni, PD
aus dem Magazin: Häuser modernisieren, Zeitschrift Nr. 2/2026