Beim Einrichten von Küche und Wohnräumen kreisen die ersten Gedanken gewöhnlich um das Design der Möbel und weniger um deren Innenleben. Wie entscheidend ausgeklügelte Stauraumlösungen jedoch sind und wie sehr sie das Wohngefühl aufwerten können, zeigt ein Besuch beim renommierten Schweizer Unternehmen Peka.



«Die Bedeutung von Stauraum in den eigenen vier Wänden wird vielfach unterschätzt», weist Beni Weber gleich zu Beginn unseres Besuchs hin. Er ist seit 20 Jahren bei Peka und leitet das 1964 von seinem Grossvater gegründete Unternehmen seit 2015 in dritter Generation. Auch Cousine Alexandra Weber, Leiterin Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung, ist im inhabergeführten Familienbetrieb tätig. Während der Grossvater der beiden mit einfachen Auszugssystemen und Beschlägen begann, ist Peka heute ein international tätiger Spezialist für «smart storage».
Beim Besuch des Showrooms am Firmensitz im luzernischen Mosen wird rasch deutlich, wie sehr die Lösungen zusätzlichen Platz schaffen und Möbel aufwerten können. Dort ist etwa eine Schublade zu sehen, die sich von beiden Seiten öffnen lässt. Sie wird sowohl im Privatbereich als auch in Spitälern und Laboren eingesetzt, erfahren wir. Mit nur einer Bewegung schafft ein Hochschrankauszug Übersicht auf mehreren Ebenen; ein durchdachtes Küchenmöbel wiederum verwandelt den oft ungenutzten Eckbereich in wertvollen Stauraum.
Die Liebe auf den zweiten Blick «Unsere Mission besteht darin, den Platz optimal auszunutzen und überall dort, wo herkömmliche Konzepte an ihre Grenzen stossen, intelligente Alternativen zu entwickeln», schildert Alexandra Weber die Firmenphilosophie. Sie weist darauf hin, dass Stauraum bei der Küchenplanung oft zu wenig Beachtung erhält, und vergleicht die Produkte von Peka mit Liebe auf den zweiten Blick: «Erst wenn man in der Küche arbeitet, wird einem bewusst, wie wichtig gut geplanter und individuell angepasster Stauraum ist.»
«Wir sorgen mit unseren Produkten für bessere Übersicht und optimale Erreichbarkeit der verstauten Dinge», fügt Beni Weber hinzu. Das Unternehmen, das vor allem technische Lösungen für Hochschränke, Eckschränke, Abfallsysteme und Unterschränke anbietet, erwirtschaftet rund 70 Prozent seines Umsatzes ausserhalb der Schweiz – vor allem in Europa, aber auch in Amerika, Asien und bis nach Australien.
Funktionalität und schlichtes Design
«Die zentrale Anforderung an unsere Produkte ist, dass sie sich einerseits einfach in Möbel integrieren lassen und andererseits leicht zu montieren sind», erklärt Beni Weber. Die technischen Lösungen berücksichtigen unter anderem aktuelle Küchentrends, etwa die zunehmende Verschmelzung von Küche und Wohnraum oder die Beliebtheit von Kücheninseln. Während ein Grossteil der Produkte in der Küche eingesetzt wird, eignen sich auch viele für Schlafzimmer, Büro oder unter der Treppe, um dort zusätzlichen Platz zu schaffen.
Die komplette Reportage gibt es in der Ausgabe 3/26 vom Magazin HÄUSER MODERNISIEREN zu lesen.
Text: Mathias Steger, Fotos: Bruno Helbling
aus dem Magazin: Häuser modernisieren, Zeitschrift Nr. 3/2026